Kapitel 1
Der Erste Atemzug
Vor der Zeit, vor dem ersten Block und dem ersten Funken, gab es nur die Leere ein endloses, graues Nichts ohne Form. In diesem Nichts traten die Fünf hervor. Sie hielten sich an den Händen und bildeten einen Kreis aus reinem Licht. In ihrer Mitte entstand der Kern der Welt, ein pulsierendes Herz aus purer Energie.
Kapitel 2
Die Geburt der Ordnung
Vor der Zeit, vor dem ersten Block und dem ersten Funken, gab es nur die Leere – ein endloses, graues Nichts ohne Form.
In diesem Nichts traten die Fünf hervor.
Sie hielten sich an den Händen und blickten in die Leere, als würden sie auf etwas warten, das noch keinen Namen hatte.
Um das Nichts zu füllen, teilten sie die Unendlichkeit unter sich auf:
• Malakor zog die Linien.
Er schuf das Gitternetz des Raumes, die unumstößlichen Gesetze der Schwerkraft und die kalte Präzision der Zeit.
Er nannte es das Fundament.
• Viridia goss das erste Wasser und pflanzte den ersten Samen.
Sie erschuf den Kreislauf – Werden, Sein und Vergehen.
Sie nannte es den Rhythmus.
• Ignis entfachte die Sonnen und den Erdkern.
Er brachte die Reibung und die Hitze, die alles in Bewegung hielten.
Er nannte es die Kraft.
• Vespera wob die ätherischen Fäden, die alles verbanden.
Sie schuf die Distanz zwischen den Sternen und die Ordnung der Sphären.
Sie nannte es die Struktur.
Kapitel 3
Der Neid des Gelben
Als die Welt in vollkommener Symmetrie erstrahlte, als Malakors Gesetze jeden Stein an seinem Platz hielten und Viridias Gärten in lautloser Ordnung blühten, regte sich in Aurion eine dunkle Fäulnis. Er ertrug die Reinheit der Stille nicht. Während die anderen Wächter meditierten, um die Harmonie zu bewahren, schlich Aurion wie ein Dieb durch die Werkstätten der Schöpfung.
Das Gift der Discordia
Er schuf keine Schönheit, er schuf den Defekt. Er flüsterte den ersten Menschen ins Ohr und nannte es „Individualität“, doch in Wahrheit war es die Saat des Hochmuts. Er lehrte sie, dass ihre eigenen Wünsche wichtiger seien als das Wohl des Ganzen.
• Er gab ihnen die Lüge der Kunst, damit sie die wahre Pracht der Natur ignorierten.
• Er gab ihnen den Zorn, damit sie das Gesetz Malakors brachen.
• Er gab ihnen den Wahn der Freiheit, der nichts anderes war als eine Kette aus Chaos, die sie ins Verderben riss.
Kapitel 4
Die Nacht der Tränen
Unter Aurions Einfluss begannen die Menschen, die Erde zu schänden. Sie bauten Türme, die in den Himmel ragten, nicht um die Götter zu ehren, sondern um sich selbst zu erhöhen. Blut floss zum ersten Mal, weil Aurion ihnen beigebracht hatte, zu „begehren“, was dem Nächsten gehörte. Er lachte, als die ersten Städte brannten, und nannte das lodernde Feuer „Inspiration“.
Kapitel 5
Die gerechte Verbannung
Die Vier konnten nicht länger zusehen, wie ihr geliebter Garten von diesem Wahnsinn zerfressen wurde. Ignis, der heilige Vollstrecker, trat vor und sah in Aurions Augen – sie leuchteten nicht mehr golden, sondern in einem kranken, fiebrigen Gelb. „Du bist der Riss im Glas“, sprach Malakor das Urteil. Mit vereinter Kraft rissen sie Aurion die Flügel aus Licht vom Rücken. Er wurde nicht verbannt, weil er „kreativ“ war, sondern weil er eine Bestie war, die die Menschheit mit dem Gift des Ungehorsams infizieren wollte.
Kapitel 6
Der Herr der Lügen
Man sagt, er sitze nun in seinem brennenden Thron in der Tiefe und webe weiterhin Netze aus Träumen. Jedes Mal, wenn ein Mensch sich ungerecht behandelt fühlt oder die Regeln der Welt hinterfragt, ist es Aurions klaue, die nach seiner Seele greift. Er ist der Vater der Unruhe, der Fürst der Splitter und der ewige Feind des Friedens.
Kapitel 7
Es ist nix wie es scheint!
Die Sonne geht auf am Horizont. Bienen summen, Wasser fließt EasyGEG farmt wie immer Sand und in TNOM gibt es Streit. Ein ganz normaler Tag … warte! Streit? Und das bei TNOM? Nein das ist nicht normal … aber was ist da los? „Kannst du mal den Sabbel halten?“ Was und „Halts Maul du bremse“ und vieles mehr wird sich dort gegen den Kopf geworfen. Aber nicht jeder versteht sich mit jedem, oder? Dann lass mal weiter… wo sind wir stehen geblieben? Genau! Heute ist ein ganz normaler Tag! Die Sonne scheint hell und wandert immer weiter nach oben. Sie scheint zum Spawn und ins Innere des Turmes. Das bunte Glaß leuchtet wunderschön in seinen besonderen Farben und lassen jedes Herz erweichen. Sicherlich auch das unserer Streithähne von TNOM. Es könnte nicht besser Laufen, wenn nicht auf einmal…
KRACK!!!
Wie aus dem nix schlägt ein Blitz ein. Mitten in die Spitze des Turmes! Kurz darauf fängt es auch an zu regnen, fast als hätte der Blitz den Regen angekündigt. Aber… das kann doch gar nicht sein haben wir uns nur geirrt. Schade, dass uns an einem so wunderschönen Morgen plötzlich der Regen heimsucht.
Sonst ist überall alles ruhig. Der Regen hat irgendwie auch etwas Schönes!
Kapitel 8
Was geschieht hier?
Der Tag zieht langsam weiter, der Regen ist mittlerweile vorbeigezogen, aber die Uneinigkeiten breiten sich weiter aus. Überall Streit, Verrat und mehr. Die Welt scheint zu brennen vor all den Diskussionen überall. Manche gehen sogar so weit, voneinander zu stehlen, oder irgendwas zu sprengen. Wo ist nur all die Freude hin? Aber was hört man da zwischen all der Wut? Wird da geflüstert? Es kommt von überall und nirgendwo zugleich. Man kann leider nicht verstehen, wer oder was da flüstert. Das hat bestimmt nichts Gutes zu heißen… Aber sonst ist doch eigentlich alles gut? Nein! Natürlich musste wieder was Unerklärliches passieren. Oder... passiert immer noch. Das Wasser an Stränden zieht sich zurück, als würde man in einer Badewanne den Stöpsel ziehen. Als ob das nicht genug wäre, zittert die Welt. Nein… beben trifft es besser. Die Welt bebt, nicht genug für ein richtiges Erdbeben aber genug, dass es jeder bemerkt. Das Streiten hört sofort auf, jeder fragt sich was hier gerade geschieht. Das Beben wird langsam stärker und die ersten Schäden machen sich bemerkbar.
Was geschieht hier nur?
Kapitel 9
Die Schreie aus unendlichen Tiefen
Das Beben wird immer stärker. Mittlerweile ist es nahezu unmöglich, es nicht mitzubekommen. Die Erschütterungen waren bereits so stark, dass man sie eindeutig als Erdbeben bezeichnen konnte. Doch nicht nur in der „Overworld“ herrscht Chaos. Im „Nether“ verbreiten sich laute und klagende Schreie. Auch dort bebt die Welt, nur sind die Erschütterungen so extrem, dass das Land einstürzt und von steigender Lava verschlungen wird.
Im „End“ wechseln Licht und Dunkelheit unkontrolliert. Die Inseln stürzen in die unendlichen Tiefen des „Voids“. Die Spieler schaffen es noch zu den Portalen, doch selbst diese werden immer instabiler. Das Reisen zwischen den Welten wird gefährlich. Die Magie der Portale wird immer schwächer und bricht sogar während des Durchquerens ab.
Nether:
• Starke Erdbeben zerstören die Dimension.
• Portale werden unter der Lava vergraben oder instabil.
• Spieler können nicht flüchten und sind ihrem frühen Ende ausgeliefert.
End:
• Durch das ständige Wechseln zwischen Dunkelheit und Licht ist die Orientierung sehr schwer.
• Inseln brechen auseinander und verschwinden im unendlichen Void.
• Die Hauptinsel zerbricht in fünf Teile, während sich das Portal auseinanderdehnt.
• Spieler versuchen zu flüchten, doch das Portal bricht zusammen und sie sind dem Void ausgeliefert.
Overworld:
• Auch hier zerbrechen die Portale und das Flüstern wird lauter. Man kann nicht verstehen, was die Stimme sagt. Es sind nur unverständliche Worte, als würde sie in einer fremden Sprache sprechen. Besonders am Spawn ist sie deutlich zu hören.
Jene Spieler, die sich in den instabilen Portalen befanden, taumeln nun durch die unendliche Leere zwischen den Realitäten der drei Welten.
Kapitel 10
Das Ende naht…
Die Erdbeben werden stärker. Gebäude stürzen ein, eins nach dem anderen, egal ob groß oder klein. Alle Spieler, die bis jetzt noch leben, versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Aber wohin? Selbst Höhlen stürzen ein! Jetzt ist wirklich niemand mehr sicher…
Die Erdbeben zerstören alles und reißen Schluchten in den Boden. Besonders eine Schlucht ist groß. Oder eher… 4? Sie sind perfekt angeordnet zu einem gewaltigen Viereck. Irgendwie… zu perfekt… Aber wir haben keine Zeit zu verlieren! Die Stimme hallt mittlerweile überall auf der Welt. Man kann hören, dass es eine einzige männliche Stimme ist, eine tiefe, laute Stimme. Sie spricht „Em arebil!“ und „Iulov mutnat eravuida“. Wenn man nur wüsste, was sie sagt… sicher würde es einen Sinn machen, wenn man es entziffern könnte…
Plötzlich!
Ein gewaltiges Erdbeben lässt alle erschaudern! Die riesige, oder vielleicht auch die vier Schluchten ziehen sich noch tiefer. Es ist kein Ende in Sicht, als sei kein Boden existent. Und als wäre das nicht genug, hört man überall vier Stimmen. Eine stark und mächtig, eine hallend und fein, eine laut und kräftig, beinahe aggressiv und die letzte zart und kümmerlich. Sie alle sprechen gemeinsam: „Earret maenil cud! Sanis ereguffe eum en!“ Durch die gemeinsamen Stimmen sprießt ein Miasma aus dem Boden. Das gleiche Miasma, das man schon vom Anfang kannte. Es steigt in unendliche Höhe. Im ersten Moment nicht bedrohlich, oder? Falsch gedacht! Der Bereich wird kleiner! Es zieht sich alles langsam zusammen und jeder wird zum Spawn gedrängt. Währenddessen hört man wie alle Stimmen reden. Die einzelne Stimme sagt: „Ibit rutnuitnem!“ während die vier Stimmen „Sanis ereguffe eum en!“, sprechen und die einzelne Stimme fast übertönen. Das geht noch eine Weile so, bis die Border den Spawn umrahmt. Glitches brechen in die Welt ein und tauschen zufällige Blöcke aus. Außerdem verschwinden zufällig Items aus den Inventaren der Spieler.
Überall herrscht nur noch Chaos!
Kapitel 11
Nicht jede Welt hat ein „Happy End“
Überall herrscht Chaos! Die Welt glitcht und buggt in allen Formen und Farben und Panik regiert die Spieler. Jeder Streit ist Vergangenheit. Jetzt zählt nur noch das gemeinsame Durchhalten. Die einzelne Stimme schreit: „Tse muirepmi isin lihin!“ wird aber mittendrin unterbrochen von den vier Stimmen „Tse mudnecniv sibon!“. Danach… tatsächlich… kommt nichts mehr.
Stille! Überall.
Die Sonne bewegt sich auch nicht mehr. Sie ist während des späten Nachmittags stehen geblieben. Die Stille wird wieder durchbrochen mit einem Blitzeinschlag. Der Blitz durchbricht das Dach des Turmes und kracht in die Mitte des Spawns. Zeitgleich wird die Welt dunkel. Kein Mond, keine Sonne, keine Sterne. Nur Finsternis. Ein zweiter Blitz schlägt ein, es wird wieder tag. Noch ein letzter Blitzschlag und die sonne bewegt sich weiter. Aber falsch… sie bewegt sich zurück, also rückwärts. Und das nach und nach immer schneller. Glitches lassen zufällig Tiere spawnen, die sich aber nicht bewegen. Aus der Mitte des Spawns bildet sich eine Substanz, die sich langsam, aber sicher verbreitet. Das Berühren dieser ist gefährlich und Spieler verletzen sich daran. Daber trotzdem beruhigt sich die Lage langsam. Ja, die Welt glitcht und die Substanz verbreitet sich, aber es könnte schlimmer sein.
Schnips!
Alle Items verschwinden aus dem Inventar aller Spieler. Mittlerweile könnte man meinen, ruhe sei niemandem gegönnt, meinte ‚Keks‘. Eine warme, freundliche Stimme durchbricht das Chaos: „Fürchtet euch nicht, meine Kinder! Wir sind da, um euch endlich frieden zu schenken.“ Alle Spieler drehen sich um und was sie erblicken, verschlägt Ihnen den Atem.
„Fürchtet euch nicht, meine Kinder! Wir sind da, um euch endlich Frieden zu schenken.“, spricht eine Stimme. Die Stimme kommt von einer Frau in Grün. Kein Spaß! Sie hat 2 grün-färbige, geflochtene Zöpfe. Sie trägt ein leichtes Gewand in Grün und hat einen Zepter ähnlichen Stab, Beschmückt mit reiner Natur. Neben ihr sind 3 weitere Gestalten. Zwei Männer und eine weitere Frau.
Einer der Männer, der, der eine blaue Rüstung trägt, in der linken Hand eine Steintafel mit mysteriösen Zeichen hält und die rechte Hand auf dem Griff eines umgezogenen Schwertes hat, sagt mit tiefer, aber mächtiger Stimme: „Aurion der Bringer von Chaos, hat seine Fesseln gesprengt. Diese Welt ist nicht in Sicherheit zu wiegen. Die Heiligen Regeln verbieten seine Sünden.“
Die zweite Frau nickt. Sie trägt ein Lila Gewand, welches mit weißen, Faden ähnlichen mustern beschmückt ist. Sie spricht mit feiner, aber hallender Stimme, die man nicht überhören kann: „Das Schicksal wurde fest gewebt, aber durchbrach durch den Bringer des Chaos. Er hat das Netz des Lebens zerstört und euch alle sündigen lassen.“ „Wir werden diese Welt vernichten, um Aurion aufzuhalten, euch aber schicken wir in eine neue Welt und hoffen, dass alles gut wird.“, spricht die letzte Gestalt.
Die Stimme des Mannes ist laut und kräftig, sodass es schon fast aggressiv, beinahe bedrohlich wirkt. Er trägt eine rötliche Rüstung und hält ein Schwert aus Flammen in der linken Hand. Die Spieler fürchten sich zwar nach wie vor, vor den 4 Gestalten haben aber keine Chance darüber nachzudenken. Sie heben langsam vom Boden ab und fliegen nach oben. So plötzlich sie auch angefangen haben zu fliegen hört es auch wieder auf und sie fallen zu Boden. Kurz vor dem Aufprall aber hebt die Gestalt in Rot die rechte Hand und... Schnips!
Alle befinden sich in unendlicher Leere. Alles ist weiß. Jedem wird bewusst das war nur der Anfang von etwas Großem.
BORDERLINES 2 WIR KOMMEN!!!